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kulturMONTAG

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FS2
Mo, 26.01.2026 | 22:30 - 23:15

Kultur (A 2026)

Shakespeares Familienbande: Golden-Globes-gekröntes Filmdrama "Hamnet" demnächst im Kino: William Shakespeare war nicht nur einer der bedeutendsten Dramatiker der Geschichte – er war auch Familienvater. Im Filmdrama "Hamnet" nach dem Bestseller von Maggie O'Farrel zeigt Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao das Schicksal von William und dessen Ehefrau Agnes, die mit dem Verlust ihres Sohnes Hamnet zu kämpfen haben. Dieser starb im Alter von elf Jahren, vermutlich an der Pest. Hauptdarstellerin Jessie Buckley und Regisseurin Chloé Zhao wurden bei den heurigen Golden Globes in Los Angeles ausgezeichnet und gelten somit als heiße Kandidaten für die 98. Oscar-Verleihung. Zhao, Buckley sowie die renommierte Kulturwissenschafterin und Shakespeare-Expertin Elisabeth Bronfen sprechen über den unbekannten Familienmenschen Shakespeare und wie sein privates Schicksal das Meisterwerk "Hamlet" beeinflusst haben könnte. Traumhaus für alle – Josef Franks Villa Beer ab März öffentlich zugänglich: Josef Franks Villa Beer in Wien-Hietzing ist ein Glücksfall: ein Architekturjuwel der Moderne, das in einem Atemzug genannt wird mit bedeutenden internationalen Bauten wie Mies van der Rohes Villa Tugendhat im tschechischen Brünn oder Le Corbusiers Villa Savoye in der französischen Stadt Poissy. Das Traumhaus, das der Wiener Architekt gemeinsam mit seinem Kollegen Oskar Wlach für den Fabrikanten Julius Beer 1930 gebaut hat, war lange in Privatbesitz. Selten, dass solche Architekturikonen in ihrer Gesamtheit so gut erhalten geblieben sind, auch wenn durch Nutzung und Alterung viel zu sanieren war. Der Design-Liebhaber Lothar Trierenberg hat das Haus 2021 gekauft und jahrelang akribisch erforschen sowie sanieren lassen. Ab März soll die Villa Beer nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden: als Hausmuseum, mit Führungen, Vermittlungsprogrammen, Events und Übernachtungsmöglichkeiten. Bei einem Lokalaugenschein wirft der "kulturMontag" einen Blick auf Vergangenheit und Zukunft des historischen Bauwerks. Noble Begierden – Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts: Im Kunstmarkt liegt ein Vermögen – und das seit Jahrhunderten. Das weiß kaum jemand besser als die fürstliche Familie von und zu Liechtenstein, deren Vorfahren ebenso wie die heutige Generation zu den bedeutendsten Kunstsammlern der Welt zählten sowie zählen. Seit rund 400 Jahren tragen die Liechtensteiner mit Knowhow und Liebe zu Prunk und Detail Kunstschätze zusammen. Was also wäre näherliegend, als in der hauseigenen neuen Sonderausstellung im Wiener Gartenpalais nicht nur die "Noblen Begierden" von Sammlerinnen und Sammlern, sondern auch die dahinterliegenden Mechanismen des europäischen Kunstmarkts von der Antike bis ins 19. Jahrhundert zu beleuchten. Die am 30. Jänner startende Ausstellung, die auch mit herausragenden internationalen Leihgaben von Meisterwerken von Tizian und Rembrandt bis Monet und Klimt ergänzt wird, verdeutlicht, dass sich die Struktur des internationalen Kunstmarkts kaum verändert hat.

Thema
  • Shakespeares Familienbande: Golden-Globes-gekröntes Filmdrama "Hamnet" demnächst im Kino.
  • Traumhaus für alle – Josef Franks Villa Beer ab März öffentlich zugänglich.
  • Noble Begierden – Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts.
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