Polizeiruf 110
Gesichter im Zwielicht
Krimi (DDR 1973)
Die lebenslustige, attraktive Astrid Jansen wird erwürgt im Bootshaus aufgefunden. Ihr Ehemann bezichtigt sich der Tat. Mit seiner zweiten Ehefrau schien der zurückhaltende Segellehrer Jansen das große Los gezogen zu haben. Um Astrid, jung, sportlich und ehrgeizig, beneidete ihn mancher Mann an der Küste. Auch am Abend vor dem Mord war das Familienglück des ungleichen Paares äußerlich intakt. Astrid hatte beim Bootsrennen einen Pokal gewonnen, man feierte ausgelassen den Sieg. Und dann der Schock: Astrid liegt erwürgt im Bootshaus, ihr Mann stellt sich der Polizei. Doch die Ermittlungen fördern Ungereimtheiten zutage. Während der Nacht hatte Jansen seine Tochter mit hohem Fieber ins Krankenhaus gebracht, alarmiert durch Detleff, Sohn aus erster Ehe, der bei seiner kleinen Stiefschwester geblieben war. Astrid hatte das Fest kurz darauf mit einem Unbekannten verlassen. Sie war ihrem Mann, den sie für einen Schwächling und Versager hielt, schon geraume Zeit untreu. Obwohl Jansen offenkundig Grund gehabt hat, seine Frau zu hassen, passt die Tat so gar nicht zu seinem besonnenen Charakter. Wen will Bodo Jansen decken? Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt haben die komplizierte Aufgabe, Jansens Tatgeständnis zu widerlegen und den tatsächlichen Mörder zu überführen.
- Peter Borgelt (Oberleutnant Fuchs)
- Sigrid Göhler (Leutnant Arndt)
- Alfred Rücker (Leutnant Lutz Subras)
- Horst Drinda (Jansen)
- Regina Beyer (Astrid Jansen)
- Erwin Berner (Detleff Jansen)
- Jürgen Zartmann (Leutnant Falkenstein)
- Peter Bause (Knut Hinrichs)
- Beate Schade (Mareike Jansen)
- Helga Raumer (Frau Jansen)
- Hans-Joachim Martens (Herr Merzfinger)
- Fred Mahr (Dr. Pink)
- Werner Kamenik (Eisenbahner)
- Siegfried Seibt (Fotograf)
- Erich Brauer (Bootswart)
- Freimut Götsch (Kriminaltechniker)
- Traudi Harprecht (Eisenbahnerin)
- Manfred Mosblech (screenplay)
- Goffredo Unger
- Eberhard Görner
- Manfred Mosblech
- Ursula Koschke (assistant director)
- MinimalAge 12



