Westart
Kultur (D 2026)
Adam Pendleton: Can I Be? – Westart zu Besuch in der Langen Foundation in Neuss Mit seinen Gemälden definiert er die Grenzen der Abstraktion neu: Adam Pendleton ist eine zentrale Figur der zeitgenössischen amerikanischen Kunst. Er schafft Gemälde, Zeichnungen, Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen, die überlieferte Erzählungen über die Vergangenheit transformieren, starre historische Kategorien aufbrechen und so neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnen. Seine Arbeitsweise bezeichnet er als "Black Dada" – ein kritisches Rahmenkonzept zur Erforschung der Beziehung zwischen Schwarzer Identität, Abstraktion und den historischen Avantgarden. Westart-Moderatorin Mona Ameziane trifft Pendleton in der Langen Foundation in Neuss – wo am 19. April seine umfassende Einzelausstellung "Can I be?" eröffnet. Im Dialog mit der Architektur von Tadao Ando entfaltet sich die Schau als Meditation darüber, wie wir Form denken, erinnern und die Bedingungen der Gegenwart neu imaginieren können. Marie Jacquot: Die neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters im Porträt Musikalische Tiefe, konsequente Arbeit und packende Gestaltung zeichnen Marie Jacquot als Dirigentin aus. Gleichermaßen auf der Konzert- wie der Opernbühne zu Hause, hat sich die gebürtige Pariserin innerhalb weniger Jahre international einen Namen gemacht. Zu ihren herausragenden Erfolgen in letzter Zeit zählen die enge Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Dresden und die vielbeachtete Neuproduktion von Albéric Magnards "Guercœur" an der Oper Frankfurt. Regelmäßig dirigiert Marie Jacquot Spitzenorchester in Europa, den USA und Asien. Zu Beginn der Spielzeit 2026/27 tritt Jacquot nun als neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters an. Westart hat sie vorab getroffen. Starkes Filmdebüt: "Sechswochenamt" auf dem Internationalen Frauen Film Fest in Köln Ein letzter Atemzug, dann ist die Mutter tot, viel zu früh. Die Zeit steht still und markiert nicht das Ende, sondern den Beginn von Jacqueline Jansens autofiktionalem Spielfilm "Sechswochenamt", der am 26. April beim Internationalen Frauen Film Fest in Köln und Dortmund sein Debüt feiert. Darin begleitet Jansen Tochter Lore in den Wochen nach dem Tod der Mutter, in denen sie mit Trauer, Bürokratie, Familienkonflikten und gesellschaftlichen Erwartungen zu ringen hat – und erzählt von der Einsamkeit, die einen nach dem Verlust eines geliebten Menschen umhüllt. Lore stemmt sich gegen Konventionen und findet darin ihren Weg, Abschied zu nehmen, auch von der eigenen Kindheit. Die 1994 in Erkelenz geborene Jansen ist seit 2013 als autodidaktische Filmemacherin tätig; ihr Spielfilmdebüt ist ein rheinisches Drama voller emotionaler Härte und leiser Komik. Das Ende des deutschen Fernsehens: Satiriker und Autor Sebastian Hotz mit seinem zweiten Roman "Sidekick" Seine gesellschaftskritischen und treffsicheren Postings werden täglich von Millionen Menschen gelesen, sein Debütroman "Mindset" war ein Bestseller – jetzt hat Sebastian Hotz als El Hotzo ein neues Buch geschrieben: Über das Ende des deutschen Fernsehens als unterhaltsames Roadmovie. Nach Jahrzehnten der TV-Geschichte ist es so weit: Der legendäre Showmaster Falk Anders kündigt seinen Ruhestand an und Sidekick Boris – stets unterlegener Sparringspartner und Trottel vom Dienst wittert seine Chance. Programmchefin Marianne hat allerdings ganz andere Pläne. "Sidekick" ist ein gekonntes Spiel mit kultigen TV-Figuren und den Kulturkämpfen unserer Gegenwart, in der Ähnlichkeiten mit realen Personen selbstverständlich rein zufällig sind.
- Adam Pendleton: Can I Be? – Westart zu Besuch in der Langen Foundation in Neuss.
- Marie Jacquot: Die neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters im Porträt.
- Starkes Filmdebüt: "Sechswochenamt" auf dem Internationalen Frauen Film Fest in Köln.
- Das Ende des deutschen Fernsehens: Satiriker und Autor Sebastian Hotz mit seinem zweiten Roman "Sidekick".
Wiederholung
Sa, 18.04.2026 | 18:15 - 18:45